Der Restaurantführer von "Vetrina Toscana a tavola" ist erschienen.
"Vetrina Toscana a Tavola" ist ein regionales Markenzeichen für Gastronomie. Die Restaurants, die sich mit diesem Zeichen schmücken wollen, müssen in ihrer Küche zu einem bestimmten Prozentsatz jahreszeitlich wechselnde toskanische Zutaten verwenden. Außerdem verpfllichten sie sich zu einigen grundsätzlichen Kriterien eines kundenfreundlichen Services.Wer in der Toskana essen gehen möchte und ein Restaurant sucht, in dem er typische regionale Gerichte serviert bekommt, sogar mit Zutaten aus der Toskana, und dazu auch Wein und Öl, ebenfalls von hier, dem ist "La Toscana è servita", die Jahresausgabe von "Vetrina Toscana a Tavola", sicher eine Hilfe. Er findet hier sämtliche (über 630!) Restaurants, Osterien und Trattorien, die sich an dieser Initiative der Regionalverwaltung der Toskana beteiligen. Darüber hinaus bietet dieses Heftchen auch ein paar toskanische Gerichte, z.B. für die "Zuppa ripiena del Casentino" oder die "Biscotti di Prato".
Mehr zu "Vetrina Toscana a tavola" gibt es auf der Homepage: http://www.vetrina-toscana.it/
Montag, 9. Februar 2009
Riccardo Monachesi - Ausstellung zeitgenössischer Keramiken
Eröffnung Mittwoch, 11. Februar 2009
Ausstellung von 11.02. bis 28.02. 2009
Italienisches Kulturinstitut, Großer Saal
1030 Wien, Ungarg. 43
Info: 01/713 34 54
Nähere Infos
Ausstellung von 11.02. bis 28.02. 2009
Italienisches Kulturinstitut, Großer Saal
1030 Wien, Ungarg. 43
Info: 01/713 34 54
Nähere Infos
Montag, 2. Februar 2009
Feigenernte
"Auf einem Hügel in der Ferne stehen Frauen auf Leitern und pflücken Feigen. Es sieht aus wie ein Gemälde, ein sapphischer Schwarm bei der Arbeit. Ihr Lachen klingt wie zerbrechendes Glas unter Samt und wird wie ein Schaudern von der Luft transportiert. Sie tragen die Früchte im Schoß ihrer Schürzen zu uns und lassen die Feigen sanft auf den Tisch fallen. Ich nehme mir eine, die noch warm von der Sonne ist. Ich beiße hinein, schmecke ihren honigsüßen Saft, lasse sie in meinem noch vom Wein feuchten Mund hin und her rollen."Aus "Tausend Tage in der Toskana" von Marlena de Blasi
Vinoteca Tropea
Die Vinoteca Tropea, ein urgemütliches kleines Lokal mit guten Weinen und köstlichen Antipasti, wurde vor kurzem neu übernommen: mit viel Begeisterung, guter Atmosphäre und viel italienischem Flair werden die Gäste betreut.Sie finden das Tropea in 1060 Wien, Hofmühlgasse 15/1. Reservierungen unter 0699/1103 37 47.
Geöffnet montags bis freitags mittags und abends sowie samstags am Abend.
Sonntag, 25. Januar 2009
Für alle Donna Leon und Commissario Brunetti-LiebhaberInnen
Auf den Spuren von Commissario Brunetti -
http://brunettistadtplan.privat.t-online.de/index2.html
* Stadtplan "Brunettis Venezia"
* Spaziergang "Brunettis Weg zur Arbeit"
* Spaziergang "Brunettis Familie"
* Spaziergang "Brunettis Bars und Restaurants"
* Vaporetto-Tour durch Venedigs Kanäle
* Spaziergang "Brunettis Leichen" (!) - in Vorbereitung
Viel Vergnügen beim Spaziergang in Venedig!
http://brunettistadtplan.privat.t-online.de/index2.html
* Stadtplan "Brunettis Venezia"
* Spaziergang "Brunettis Weg zur Arbeit"
* Spaziergang "Brunettis Familie"
* Spaziergang "Brunettis Bars und Restaurants"
* Vaporetto-Tour durch Venedigs Kanäle
* Spaziergang "Brunettis Leichen" (!) - in Vorbereitung
Viel Vergnügen beim Spaziergang in Venedig!
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Italienisches Flair,
Literatur,
Venedig
Pier Paolo Pasolini und das italienische Kino der 1960er Jahre
Donnerstag, 8. Januar 2009 - Montag, 9. Februar 2009
Die Schau des Filmmuseums spürt entlang einer Auswahl von Filmen Pasolinis diesen historischen Entwicklungen nach.
Die Retrospektive wird zeigen, wie dieses Kino der Widersprüche filmische Formen provozierte, die bis heute Gültigkeit haben.
Österreichisches Filmmuseum, 1010 Wien, Augustinerstraße 1
http://www.filmmuseum.at/
Die Schau des Filmmuseums spürt entlang einer Auswahl von Filmen Pasolinis diesen historischen Entwicklungen nach.
Die Retrospektive wird zeigen, wie dieses Kino der Widersprüche filmische Formen provozierte, die bis heute Gültigkeit haben.
Österreichisches Filmmuseum, 1010 Wien, Augustinerstraße 1
http://www.filmmuseum.at/
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Italienisches Kino,
Veranstaltungen
Hermann Hesse in Italien
Endlich finde ich eine ruhige Stunde, um Euch ein wenig zu erzählen. Daß ich in Florenz bin, kam so:
Eine mir befreundete Malerin, Frl. Gundrun, verließ neulich Basel, um für immer nach Italien zu gehen, und lud allerlei Bekannte und Freunde ein, sie für die Ostertage nach Florenz zu begleiten. Ich dachte nicht daran mitzugehen, bis am letzten Tag Frl. Bernoulli, eine andere Künstlerin, sich dafür begeisterte und mich zum Mitgehen überredete. Ich hatte eben noch Zeit, die Kleider zu wechseln, etwas Wäsche inzupacken und mitzufahren. Das war heute vor acht Tagen, Mittwoch abend 6 Uhr. Wir fuhren die Nach durch nach Mailand. Da wir alle drei kein Geld haben und alles dritter Klasse fahren, kamen wir ziemlich gerädert an, liefen aber doch den ganzen Donnerstag in Mailand herum und besuchten namentlich die Certosa di Pavia, die ich schon vor 2 Jahren sah. Freitag früh 7 bis abends 6 Uhr Bahnfahrt nach Florenz (via Bologna) ohne Aufenthalt. Hier sitzen wir nun, d.h. wir sitzen wenig, laufen vielmehr eifrig herum, auch in der schönen Umgegend. Es wir mir ganz merkwürdig, wie heimatlich ich mich hier von der ersten Stunde an wieder fühlte. Ich kenne hier Weg und Steg und hatte das Gefühl, nur von einer kurzen Abwesenheit hierher zurückzukommen. Für die zwei Mädchen fand sich ein altes schönes Prunkzimmer in einem großen Palast des 16. Jahrhunderts, lächerlich billig. Da ich meine Augen nicht angreifen mag, gehe ich fast gar nicht in die Galerien, sondern treibe mich in Gassen, Plätzen, Hallen, Wirtshäusern und Garküchen herum und lasse mir das Volksleben und namentlich die billige und delikate Küche gut bekommen. Leider muß Frl. Bernoulli am Sonntag früh schon wieder reisen (...)
Soviel für heute, meine Zeit ist um. Wir wollen nach San Lorenzo und später zu einem musikalischen Gottesdienst in der Annunziata gehen.
(Aus einem Brief vom 8. 4. 1903 an seine Familie in Calw)
Eine mir befreundete Malerin, Frl. Gundrun, verließ neulich Basel, um für immer nach Italien zu gehen, und lud allerlei Bekannte und Freunde ein, sie für die Ostertage nach Florenz zu begleiten. Ich dachte nicht daran mitzugehen, bis am letzten Tag Frl. Bernoulli, eine andere Künstlerin, sich dafür begeisterte und mich zum Mitgehen überredete. Ich hatte eben noch Zeit, die Kleider zu wechseln, etwas Wäsche inzupacken und mitzufahren. Das war heute vor acht Tagen, Mittwoch abend 6 Uhr. Wir fuhren die Nach durch nach Mailand. Da wir alle drei kein Geld haben und alles dritter Klasse fahren, kamen wir ziemlich gerädert an, liefen aber doch den ganzen Donnerstag in Mailand herum und besuchten namentlich die Certosa di Pavia, die ich schon vor 2 Jahren sah. Freitag früh 7 bis abends 6 Uhr Bahnfahrt nach Florenz (via Bologna) ohne Aufenthalt. Hier sitzen wir nun, d.h. wir sitzen wenig, laufen vielmehr eifrig herum, auch in der schönen Umgegend. Es wir mir ganz merkwürdig, wie heimatlich ich mich hier von der ersten Stunde an wieder fühlte. Ich kenne hier Weg und Steg und hatte das Gefühl, nur von einer kurzen Abwesenheit hierher zurückzukommen. Für die zwei Mädchen fand sich ein altes schönes Prunkzimmer in einem großen Palast des 16. Jahrhunderts, lächerlich billig. Da ich meine Augen nicht angreifen mag, gehe ich fast gar nicht in die Galerien, sondern treibe mich in Gassen, Plätzen, Hallen, Wirtshäusern und Garküchen herum und lasse mir das Volksleben und namentlich die billige und delikate Küche gut bekommen. Leider muß Frl. Bernoulli am Sonntag früh schon wieder reisen (...)
Soviel für heute, meine Zeit ist um. Wir wollen nach San Lorenzo und später zu einem musikalischen Gottesdienst in der Annunziata gehen.
(Aus einem Brief vom 8. 4. 1903 an seine Familie in Calw)
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